Volgograd - ?????
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Melitopol - Taganrog - You'll never ride alone

In der Frueh erwarter mich schon die erste Ueberraschung, wie ich mein Radl aus der Abstellkammer hole stehen dort noch zwei weitere Reiseraeder. Spaet abends sind tatsaechlich noch zwei weitere gekommen, ich bin nicht der einzige Verrueckte. ich treffe die beiden beim Fruehstueck, ein franzoesisch schweizerisches Paerchen die gemeinsam bis Tokio fahren wollen. Sehr nett die beiden - sie haben aber etwas Angst vor Russland. Irgendjemand hat ihnen erzaehkt dass de Grenzuebertritt einen Tag dauern wird. Ich kann sie diesbezueglich beruhigen und auch einige gute Tipps gegen. Die beiden fahren allerdings nur ca 50 km am Tag - schade, sonst haetten wir zusammenfahren koennen. Ich schwinge mich aufs Radl und verlasse Mariupol - davor fahre ich aber noch durch das groesste industriegebiet dass ich je gesehen habe. Der Smog ist absolut unglaublich, und die Fabriken sind riesig. Aus Wikipedia: "Mariupol wins first place in Ukraine on volumes of emissions of harmful substances by the industrial enterprises" Die Industriebetriebe (uebrigens groesstenteils in die Haende der Angestellten und Arbeiter privatisiert und als moderne AGs gefuehrt) geben mehreren hundertausend Leuten Arbeit. Deshalb sind am anderen Ende der Stadt auch soviele Obies und sonstige Baumaerkte. Danach wird es ruhiger - es ist sehr wenig Verkehr und ich fahre aud ruhiger Strasse Richtung Grenze. Ploetzlich taucht vor mir eine Figur auf die verdaechtig nach Reiseradler aussieht. Das gibt es doch nicht . An den Ortlieb Taschen erkenne ich dass es ein Deutscher ist. Martin aus Koeln faehrt fuer einige Jahre durch Osteurope, Russland und Zentralasien. Er hat das gleiche Radl wie ich, allerdings viel mehr dabei. Siehe www.martinsmiles.de. Er ist sehr nett und wir fahren einige kilometer zusammen. Er ist etwas langsame, aber wir werden uns in Rostov am Don hoffentlich nocheinmal sehen. Es freut mich doch dass es ausser mir noch andere gibt denen sowas Spass macht. Bei mir geht ess dann locker dahin Richting Grenze. Mit Rueckenwind kein Problem. Der Grenzuebergang ist schnell erledigt. Mit der ukrainischen Offizierin kurz geschaekert, die wollte unbedingt wissen wo ich herkomme, wo ich hinfahre, ob es mir in der Ukraine gut gefallen hat etc, und dann rueber zu den Russen. Die nehmen es etwas ernster, aber es geht auch dort lustig zu. Nachdem mein Pass von einer weiteren Offizierin abgestempelt wurde geht es zur Zollkontrolle. Dort grosses Gelaechter, und anscheined eine interne Diskussion wer mit mir sprechen darf. Die junge huebsche Dame, oder doch der hoehere Offizier.Die anderen drei sind anscheined nicht naeher in der Auswahl. Am Ende kommen alle gemeinsam auf mich zu. Ich werde nett mit Handschlag begruesst, und gefragt ob mir Russland gefaellt, woher ich komme, was ich arbeite, wieweit ich schon gefahren bin etc. Mein Gepaeck oder meine Dokumente interessieren ueberhaupt nicht. Nach einem weiteren Handschlag und Wuenschen fuer einen Gute Reise begleitet mich einer der juengeren noch bis zur Ausfahrt, und der Grenzuebertritt ist erledigt. до свидан украна, привет поссля (auf wiedersehen Ukraine, hallo Russland) In Russland setze ich mich in das erste Kaffe und esse Soljanka und Gulasch. Danach geht es entspannt dahin, in Taganrog muss ich mich allerdings ein wenig bis zu dem Hotel durchfragen. Aber es klappt alles gut. Ich habe ein wunderschoenes Zimmer und kann mich gut ausruhen. Taganrog ist anscheinend eine reiche Stadt, es fahren lauter Zporsche Cayenne etc rum, alle sind top angezogen und die Haeuser auch schon renoviert. Abends esse ich hervorrangend in einem Kaffee, werde dort allerdings wieder einmal von den Muecken vertrieben. Viele Gruesse, euer leo
13.6.12 21:25
 
Letzte Einträge: Rest Day in Volgograd, Volgograd - Wilderness - 140 km , Wilderness - Kamyschin 60 km, Going Home , Chaos in Volgograd, Neue Blogaddresse


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