Volgograd - ?????
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Nova Kakhova - Melitopol / I am riding on sunshine

Oder so aehnlich. Alter Schwede - die Etappe war doch wesentlich haerter als gedacht. Ich hatte mich auf 170 lockere km auf der Hauptstrasse eingestellt. Die hatte ich auch - allerdings mit grottenschlechtem Strassenbelag und Gegenwind. Gestern kam der Wind noch aus der anderen Richtung - komisch. Die ersten 70 km gehen locker, dann faellt mir allerdings auf dass ich schon laenger kein Dorf und keine Tankstelle mehr gesehen habe. Aber ich habe noch meine Notreserve von 2 Litern Wasser dabei. Als bei km 100 immer noch nichts auftaucht werde ich langsam nervös, und mein Wasser ist irgendwann auch aus. Es hat weit ueber 30 Grad und ich muss immer wahnsinnig viel trinken. Bei km 105 kommt dann eine Tankstelle - natuerlich verkaufen die kein Wasser. Der unfreundliche Tankwart meint auf meine Frage wo es Wasser gibt nur зто далеко (sehr weit). Vielen Dank - so ein Vollpfosten. Ich werde allerdings immer verzweifelter, mir faellt erst im Nachinein auf das vor dem letzten Haus an dem ich vor 15 km vorbeigefahren bin alte Benzinkanister an der Strasse standen, wahrscheinlich haben die dort Wasser verkauft. ... Jetzt ist auf alle Faelle mein letztes Wasser weg und ich werde richtig langsam. Gottseidank schaffe ich es noch bis zum naechsten Ort, aber dort hat der einzige Laden zu. Ich frage eine alte Babuschka ob Sie Wasser fuer mich hat - sie versteht mich sofort und fuellt mir 2 Liter aus ihrem Haubrunnen ab. Wir unterhalten uns noch mit Haenden und Fuessen - der Tag ist erstmal gerettet. Selten war ich jemandem so dankbar! Der Preis des Tages geht eindeutig an die alte Dame! Nach weiteren 15 km kommt dann endlich ein groesserer Ort - sogar der Laden hat offen. Ispch schuette 2 Liter Organgensaft in mich hinein und kaufe nocheinmal einige Liter Wasser. So geruestet geht es dann weiter - heute ist es elendig lange und ich habe mich wohl mit meine. Etappen ein wenig verschaetzt. Auf diesen Strassen sollte ich wohl besser nicht mehr als 150 km am Tag einplanen. Irgendwann ist auch die groesste Qualerei wieder vorbei und ich komme in Melitopol an. Hier brummt der Kommerz - ein Geschaeft neben dem anderen. Etwas komisch, da auf den 160 km davor ueberhauot nichts war. Ab heute bin ich auf der Strasse die von Russland auf die Krim geht, da wird die Infrastruktur hoffentlich wieder besser. Trotzdem entschliesse ich mich einen zusaetzlichen Reisetag einzubauen - morgen wollte ich eigentlich bis Mariupol fahren, aber das sind knapp 200 km und das ist mir etwas zu weit. Spektakulaer war uebrigend die Dreckschicht die sich auf mir angesammelt hatte - heute war es staubtrocken und wahnsinnig heiss. Ich musst mich immer mit Wasser abkuehlen (so ich ueberhaupt welches hatte) und mit dem Staub hat dies eine unglaubliche Dreckschicht gegeben. Ich war eine halbe Stunde in der Dusche beschaeftigt. In diesem Sinne, euer leo
10.6.12 21:20
 
Letzte Einträge: Rest Day in Volgograd, Volgograd - Wilderness - 140 km , Wilderness - Kamyschin 60 km, Going Home , Chaos in Volgograd, Neue Blogaddresse


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(10.6.12 21:48)
In der Sz vom Samstag stand zu lesen, dass aufgrund neuester Studien Kinder die in verschmutzter bzw verdreckter Umgebung aufwachsen, besser gegen Allergien gefeit sind als die Sauberschnecken!
Hope this richtet Dich wieder auf!
Take care mit Trinkwasser aus dem Brunnen, frag immer gleich, wo der Abort und die Senkgrube ist.
Lg Rudi


Jan (10.6.12 22:11)
Servus Oarsch!
Geteiltes Leid ist halbes Leid, was den Dreck angeht. An diesem WE war mal wieder 24-H-Rennen in München und wir vom Häusler mit zwei 8er Teams am Start.
Bis 3 Uhr nachts ging es echt gut, aber ab da strömender Regen, was auch eine Dreckschicht ergab! Aber eine für die an Mensch und Maschine zur zügigen Säuberung nur ein Hochdruckreiniger geholfen hätte. Haben, nachdem es so ziemlich jeden von uns ordentlich gewaffelt hat, um 4:30 Uhr die Segel gestrichen. Um 8 Uhr hatten die Veranstalter wegen zu hohem Risiko genug und haben abgebrochen. Es waren auch kaum noch Leute im Rennen.
Soweit mal das Wichtigste von der Münchner Sportfront.
Dir weiter gute und unfallfreie Fahrt.
sKI hARD
Jan

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